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Raidgilde ist ein Hobby – wie ein Fussballverein

Raidgilde ist ein Hobby – wie ein Fussballverein

Angeregt durch den Artikel „This is the real life.“ vom mmogblog, möchte ich auch ein paar Gedanken zu meiner Onlinespiel Haltung äussern:

WoW, speziell das Engagement in einer Raidgilde, ist ein Hobby

Ich rede hier bewußt von einer Raidgilde, die eine gewisse Diziplin und Grundorganisation bedarf. Natürlich kann man Onlinegames auch als Singleplayer spielen. Einfach um ein bischen zu „daddeln“ und Zeit zu verbrauchen.

Raid

Aber „raiden“ ist nichts anderes als eine Form von Manschaftssport und zwar mit allen Rechten und Bedingungen, wie es ein klassischer Fussballverein auch hat.

  • Online-Zeit ist reale Zeit, die Mitspieler sind echte Menschen!
  • Es gibt Trainings- und Wettkampfzeiten (Raidabende)
  • Es gibt einen Trainer, dessen Anweisungen zu folgen sind (Raidleiter)
  • Wer keine Zeit hat, muss sich abmelden (Raidplaner)
  • Auch wenn man „keinen Bock“ hat, lässt man den Rest der Mannschaft nicht im Stich
  • Repsekt und Verantwortung seinen Mannschaftskollegen gegenüber ist real, nicht virtuell!
  • Im Fussballverein kann man auch nicht einfach wegbleiben, weil ein Freund unangekündigt zu Besuch kommt.
  • Die Freundin beschwert sich nicht, wenn man zum Auswärtsspiel vom Fussballverein muss. Aber bei WoW?

Ja, aber…

Dem Totschlagargument „RL geht vor“ und „lol.. 6 Tage Raidgilde“ möchte ich entgegnen, dass wir hier schon ein sehr entspannte Herangehensweise haben. Wir haben uns z.B. auf 3 Raidtage in der Woche geeinigt und dann auch nur 4 Std. am Abend. In den meisten Vereinen gibt es mind. 3 Trainingstage und zusätzlich noch Wettkämpfe / Spiele.

Allerdings möchte ich dann auch, dass für den Erfolg dieser 3 Abende der volle Einsatz aller Mitglieder erbracht wird.

Es geht mir nicht darum, wenn mal jemand keine Zeit hat. Viel mehr ist es die grundlegende Einstellung, dass WoW als Raidspieler keine virtuelle Spielzeitverschwendung ist, sondern ein „Verein“ wie jeder andere Mannschaftssport auch.

Zitat vom mmogblog

Für mich stellt sich die Frage nicht, ob die Onlinezeit real oder virtuell ist, denn durch die Interaktion mit anderen Menschen sind die Grenzen fließend. Hierzu aus: „This is the real life.“:

Wenn es nicht real ist, dann muss ich ja auch nicht all die Regeln beachten, die man normalerweise in der Interaktion mit den Mitmenschen erwartet. Streit und Verletzungen in virtuellen Welten entstehen oft deshalb, weil irgendwer die fundamentalen Grundlagen von Höflichkeit, Respekt und sozialem Umgang miteinander mit einem Achelzucken beiseite wischt. Schließlich ist es ja „nur ein Spiel“. Da ist es dann auch OK, sich kommentarlos nicht an Absprachen und Termine zu halten, gewachsene Freundschaften und Loyalitäten mit einem Handstreich beiseite zu fegen oder andere Menschen aufs Übelste zu verletzen.

Fazit

Ich bin mir sicher, das diese Aussagen polarisieren. Aber in den letzten Monaten ist mir immer mehr aufgefallen, dass die „Mannschaftsspieler“ innerhalb der Raidgilde an den Leuten scheitern, welche uns nur als virtuelle NPCs ansehen.

Raiden in WoW ist kein Singleplayer-Game und bedarf einfach Respekt, Verantwortung und persönlichen Einsatz. Onlinezeit ist reale Zeit. Das online Treffen mit Freunden ist vergleichbar mit einem Vereinsheim.

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