Archive for the 'WotLK' Category

Dr.House – ich glaube es ist Lupus!

Thursday, May 27th, 2010

Meine Abrechnung als Gilden- und Raidleiter mit WoW

Meine Frau und ich schauen derzeit sehr gerne die Serie Dr. House (auf DVD) und da kam folgendes Zitat von Dr. Foreman vor:

Wir sind Arbeitskollegen und keine Freunde. Ich entschuldige mich für nichts, was ich getan habe!

*bäm* Wir haben uns in dem Moment beide angeschaut und sofort an unseren WoW Raid / Gilde gedacht. Auch wenn ich es immer verdrängt und schön geredet habe, so erklärt es meine Probleme mit WoW derzeit.

Ich bin seit dem ersten Tag meiner MMO Spielzeit mit der Einstellung gestartet, dass sich in einer Gilde Freunde zusammen raufen bzw. Freundschaften entwickeln. Neuen Mitgliedern gegenüber bin ich immer offen und möchte diese als Online-Freunde kennen lernen und intigrieren.

Raiden wiederum sehe ich als sportliche Herausforderung mit diszipliniertem Hintergrund und klaren Hierarchien, um die gesteckten Ziele gemeinsam umzusetzen.

Wie sehr ich mich von diesem Idealismus habe blenden und beeinflussen lassen, merke ich inzwischen an mehreren Stellen.

Das Wichtigste vorweg

Natürlich ist nicht alles schwarz/weiß in dieser (virtuellen) Welt. Ich hätte WoW nicht so lange und gerne gespielt, wenn es nicht soviel Spass gemacht und ich tolle Leute kennen gelernt hätte. Aber jeder hat einen Siedepunkt, wo es einfach überkocht…

Ich verzichte bewusst auf die Nennung von Namen, denn diese wissen selber, wann sie gemeint sind. An Beleidigungen gegen mich oder andere Personen werde ich mich bei Kommentaren bzw. Blog-Reaktionen nicht beteiligen. Diskussionen sind natürlich gerne erwünscht!

Blizzard

  • World of Warcraft entwickelt sich seit dem Wrath of the Lich King Addon immer mehr zu einem Solo-RPG Spiel, wo Mitspieler als nerviges Beiwerk angesehen werden.
  • Hard-Modes sind kein Content! Genauso wie einhändig und besoffen einen Boss zu legen keine erstrebenswerte Leistung ist!
  • Es wird alles dafür getan das “Spielerlebnis” in vollem Umfang für jeden als Einzelspieler möglich zu machen (Level Geschwindigkeit, Marken, Dungeonfinder, bald Item-Shop?). Dagegen spricht grundsätzlich ja nichts, aber es führt zu Problemen als “Team” etwas zu verwirklichen.
  • Um den Endgame-Content zu erleben, fällt die Notwendigkeit sich respektvoll und vor allem nachhaltig in eine Gildengemeinschaft einzubinden immer mehr weg (Vergleich T4 > T5 > T6 Content und jetzt T7 – T10)
  • Token/Hero-Marken System: Die völlige Entwertung aller bis zum Marken-Reset erbrachten Bosskills. Eine Item-Entwertung bei Level-Anstieg ist ja nachvollziehbar, aber seit WotLK erfolgt diese bei jedem T-Set!
  • Ich habe immer einen 25er Raid als Ziel gehabt. 10er sind ganz nett aber gehören eigentlich nicht in den Ablauf einer 25er Raidgilde. Darum wurden 10er von mir auch nie aktiv im Raidplaner angesetzt.
  • 10er im 25er Raidgildenumfeld sind sogar kontraproduktiv, da der normale ich-bezogene WoW-Spieler (siehe unten) schnell mit Neid und Missgunst reagiert: “Dein 10er ist viel besser, du nimmst uns die Spieler weg, du vernachlässigst den zweiten 10er” usw.usw.
  • Mit den kommenden Änderungen zum nächsten Addon werden 25er Raids sinnfrei. Es wird zur Umstellung auf reine 10er Raids kommen.

Mitspieler

  • Unseren Raidfortschritt haben wir uns hart erkämpft. Nicht weil WoW spielerisch so schwer ist, sondern weil jeder Offi durchgängig motivieren musste. Die kleinste Schwäche der Offis wurde ausgenutzt und zur Demoralisierung / Demotivierung des Raids genutzt – bewusst oder auch unbewusst.
  • “Jeder ist sich selbst am nächsten” – das ist menschlich, jedoch fehlt online die soziale Hemmschwelle.
  • “All-inclusive Urlauber” – Raidleiter sind Animateure und haben einen funktionierenden Raid anzubieten.
  • Die Gilde ist eine “Zweckgemeinschaft” wo andere Mitspieler als NPCs zur Befriedigung der eigenen Pixelwünsche betrachtet werden. (damit habe ich die größten Probleme!)
  • Anstatt miteinander zu spielen und eine “jetzt erst Recht” Einstellung zu entwickeln, ist eine Stagnation bzw. komplette ich-Orientierung ja viel einfacher.
  • Härters durchgreifen, Disziplin, Auflagen um ein gestecktes Ziel zu erreichen sind immer so lange erwünscht, wie diese einen nicht selber betreffen.
  • Es tut mir Leid für die ca. 15 ambitionierten Spieler, die wirklich wollten. Selbst mit 40 aktiven Accounts in der Gilde war es nicht möglich einen regelmäßigen 25er aufzustellen, der sich einspielen konnte.
  • Immer wieder neue Leute nachholen bedeutete auch, dass man jedesmal einen Rückschritt im Teamplay macht. Mit diesem Vor/Zurück lebe ich seit zwei Jahren und trotzdem haben wir fast alle Bosse im aktuellen 25er Content legen können.
  • Wenn dir selbst ein langjähriger Mitspieler, dem du voll vertraust, einfach sagt: “Wir sind ja eigentlich nur Freunde, weil wir uns wegen WoW treffen“, dann wird es Zeit alles zu überdenken. Denn er könnte Recht haben…

Nebenwirkungen

  • Nach drei Jahren Amentia und zwei Jahren aktiver Raidorganisation bin ich desillusioniert und kraftlos.
  • Ich habe mein Leben zu sehr den Onlinezeiten hin ausgerichtet.
  • Ich kann als Raidleiter nichts organisieren, wenn für viele Mitspieler das Konzept “aus den Augen, aus dem Sinn” vorherrscht (online/offline). Es fehlt der Respekt und die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft.
  • Es allen Recht machen zu wollen ohne ein erkennbares Entgegenkommen ist sehr frustrierend.
  • Als Gildenleiter war ich meist der Letzte, der wegen Problem angesprochen wurde.
  • Dabei weiss jeder in der Gilde, dass man in Ruhe mit mir per Wisper bzw. privatem TS Channel reden kann. Nur auf jeglichen Erpressungsversuch im Gildenchat reagiere ich allergisch.
  • Für die Illusion einer funktionieren Online Gemeinschaft habe ich mein privates und berufliches Umfeld vernachlässigt!

Fazit

In meinem Blogbeitrag zum Sterben der 25er Raids hat Prishe einen Kommentar zu unserem alten Gildenleiter auf Alli Seite (BC-Zeiten) geschrieben:

Kin hatte sich am Ende kaum noch zu Wort gemeldet… meistens nur noch per Telefon… und selbst dann nur, wenn Avenia vehement am Dauerklingeln war, damit überhaupt mal ne Regung seinerseits kam… Kin hatte völlig die Lust verloren… einerseits durch den immer stärker verkommenden Inhalt der von Blizzard spendierten Raids… andererseits durch die Reaktionen der Gildenmitglieder darauf (mit jeder Woche wurde es mit der Raidvorbereitung schlimmer und schlimmer)… der letztere Punkt dürfte Kins Glauben an die Gilde zerstört haben.

Da ich mich inzwischen genau darin wieder finde, ziehe ich die Notbremse und steige aus!

WoW Casual Gaming?

Ich habe lange überlegt, ob ich einfach als Freizeit Spieler (Casual Gamer) weiter mache. WoW ist für mich aber raiden, wohlgemerkt auf sportlichem und konzentriertem Niveau.

Blizzard hat alles ausserhalb der Raids so stark vereinfacht bzw. ins Lächerliche gezogen, dass ich als Casual Gamer in WoW nicht glücklich werden kann:

  • Den 10. Twink in zwei Wochen auf 80 leveln und in weiteren zwei Wochen T9+ equippen ohne einen Raid spielen zu müssen?
  • Alles zielt eh nur darauf ab, dass man schnellstmöglich die höchste Raidinstanz spielen kann
  • 5er Innis sind nur zum Markenfarmen, dank Dungeonfinder schnell, anonym und völlig steril.
  • Berufe sind ein Witz, von kaputter Kinder-Markwirtschaft bis hin zur Nutzlosigkeit teurer Crafts.
  • Warum für einen gecrafteten Gegenstand viel Mühe in Kauf nehmen, wenn es besseres Equip durch Marken absitzen/sammeln gibt.
  • Wenn man gute Crafting-Gegenstände wenigstens signieren könnte?
  • Achievements sind lustig und eigentlich ein tolles System – wenn diese nicht völlig egal für die WoW Welt wären.
  • Und dann besteht die Hälfte der Achievements aus Raid-Erfolgen oder PVP (*würg*)
  • Beim Angeln und Kochen stirbt selbst ein Bot vor Langeweile. In FFXI war/ist dies meine Lieblingsbeschäftigung!

Wie geht es weiter?

Ich ziehe mich definitiv aus dem aktiven Raiden zurück und werde eine WoW Pause einlegen. Der Kauf des Catacylsm Addons ist derzeit noch nicht geplant. Vielleicht werde ich nochmal im 10er Raidumfeld aktiv – aber dafür müsste mich die Raidgruppe nach der Pause überhaupt noch als Ersatzspieler / Member haben wollen.

Über meine Gilde Amentia werde ich in den kommenden Tagen mit den verbliebenen zwei Offis noch beraten bzw. alles einstellen, falls diese nicht weitermachen wollen. Meinen Account gebe ich natürlich nicht her und ich werde bestimmt auch noch öfter online rumgeistern.

Obwohl in mir immer der Organisator hoch kommt (Gildenleitung, Raidleitung, Forum, Raidplaner, Lootsystem programmieren), möchte ich mich nicht mehr ausnutzen lassen.

Wir konnten den alten Final Fantasy XI Account meiner Frau wieder reaktivieren und ich habe mir für 20,- EUR eine Vollversion mit allen Addons bei Steam gekauft. Und das verrückte ist, nach 4 Jahren Abwesenheit gibt es immer noch Leute, die uns kennen und freudig aufgenommen haben :o

FFXI

Meinen alten Account bekomme ich leider nicht wieder (Square zickt leider rum), so das ich ganz von vorne anfange. Das schöne daran, es ist mir egal ;-)

Mit Final Fantasy XI verbinde ich sehr viele schöne Erinnerungen und ich “daddel” hier als Casual Gamer ab und zu einfach mal rum. Dank Lilis altem Account (mit entsprechender Ausrüstung/Level) kann ich immer auf Hilfe zurück greifen. Hier sind selbst die Nebentätigkeiten derart komplex, dass auch ohne Endgame niemals Langeweile aufkommt. Werde ich bestimmt mal drüber bloggen (^.^)y

Des Weiteren warten wir auf Final Fantasy 14 Online.

Hat vielleicht noch jemand Lust auf FF11 oder später FF14?
Suche Gleichgesinnte für Therapie-Gruppe und so :p

PS: Es ist doch nicht Lupus…

Eiskronenzitadelle – Lord Mark’gar

Wednesday, December 9th, 2009

Patch 3.3 ist endlich aktiv. Eigentlich heißt es ja: “Never play on Patchday“, aber wir sind trotzdem ruhig gestartet und haben erstmal mit der neuen “weekly” begonnen.

Neue wöchentliche Raidaufgabe

Für 5 Embleme des Frosts, die neue Währung für 264er Equip, und 5 Triumphmarken sollten wir Flickwerk in Naxxramas töten. Nichts leichter als das, denn er lag erwartungsgemäß innerhalb des Speedkill Limits *grins*

flickwerk-speedkill

Was ich absolut nicht nachvollziehen kann ist die Tatsache, dass manche Spieler trotz Ankündigung bereits Raid-IDs am Mittwoch Nachmittag verhauen und somit diese Innis blockieren. Es kann doch nicht so schwer sein einfach ein paar Stunden zu warten, damit mir als Raidleiter einfach nicht die Möglichkeiten genommen werden?

PDK25

Eigentlich Routine und ein “Aufwand” von ca. 60min. Da wollt ich auch im Teamspeak mal ein bischen lockerer sein und es wird einem wirklich nicht gedankt. Sofort werden manche Mitspieler unkonzentriert und Bosskills dauern länger und werden aufwänder als nötig. Manchmal wünsche ich mir einen Strom-Schocker unter den Stühlen der Raidteilnehmer *brizzle*

Eiskronenzitadelle

Highlight des Abend war aber dennoch unser Einzug in die Eiskronenzitadelle. Vorbereitet waren natürlich nur die Wenigsten. Aber so richtig stören tut mich das eigentlich nicht mehr. Find es auch lustig, wenn man sich ein bischen an die Bosstaktik und den Trash heran arbeiten muss. So sieht man wenigstens, wer sich schnell umstellen kann und neue Anweisung gut umsetzt.

eiskrone-boss1b

Lord Mark’gar (25er Raid)

Die Taktik für diesen Boss ist “eigentlich” recht simple, wären da nicht die Bewegungslegasteniker vom Dienst (auch Gilde Amentia genannt). Wenn man folgende Eckpunkte umsetzt, sollte Lord Mark’gar eigentlich auch liegen.

  • 3 Tanks, die ineinander tanken (Mark’gar verteilt einen heftigen Schlag auf drei Spieler)
  • Genug Gruppenheiler, wir waren insgesammt 7, denn es wir viel Damage auf die gesammte Gruppe verteilt.
  • Im Kreis um den Boss stehen und ein bischen verteilen, aber in Reichweite bleiben
  • den blauen Feuer-Wänden, die sich langsam von ihm weg bewegen, einfach ausweichen
  • Immer sofort die 3 Spieler befreihen, welche aufgespießt werden. Das hat uns am meisten Probleme bereitet, denn dafür muss jeder Spieler auch mal um sich rum schauen und nicht nur Boss-DPS-Rota fahren!
  • Wenn Lord Mark’gar seine Wirbelphase hat, einfach von ihm weglaufen bzw. im kreis ausweichen.
  • Dabei auf die 4 blauen Feuerwände achten, welche sich kreuzförmig von ihm weg ausbreiten

Es wirkt anfangs echt alles sehr caotisch aber dennoch machbar! Wichtig ist, dass sich alle konzentrieren und zusammen arbeiten und nicht nach 1-2 Wipes gleich schlechte Luft herrscht. Die Zeiten der Speedkills und abfarmen sind vorerst wieder vorbei.

eiskrone Lord Markgar

Fazit

Ich freue mich auf die weiteren Begegnungen in der Eiskronenzitadelle. Vorerst sind ja nur 4 Bosse freigeschaltet, mehr kommen dann Anfang Januar. Man darf gespannt sein…

Meisterliche Angelrute der Kaluak

Wednesday, January 21st, 2009

Es hat zwar etwas gedauert, aber schlussendlich sind Liliea und ich nun endlich ehrfürchtig bei der Tuskar Fraktion Kalu’ak. Als Belohnung gab es für uns die beiden Franktionsgegenstände:

Als Erfolg gibt es bei den Tuskar die Errungenschaft:

Daily Quests für Ruf bei den Kalu’ak

Neben den normalen Quests in den drei Kalu’ak Gebieten gibt es an jedem Standort eine Daily-Quest.

  • Der Weg zu seinem Herzen im heulenden Fjord
  • Welpen befreien / einsammeln in der Drachenöde
  • Vorratskisten einsammeln in der Tundra

Wir haben es immer als WoW-Auftakt gemacht, wenn wir online gekommen sind. Dabei konnte ich meist auch die Juwelen-Daily mit erledigen und noch ein paar Erze farmen. :-)

Druiden und der nue Patch 3.08

Ich bin ja mal gespannt, wie sich die Waffen nun für den Druiden ändern. Gerade erst habe ich einen der guten Bären-Tank Stäbe aus Naxx bekommen. Doch leider sind ab heute die AP Werte komplett entfernt worden und ich muss umlernen.

Dabei habe ich gelesen, dass sogar die oben erwähnte Meisterliche Angelrute der Kalu’ak eine gute Alternative für Ferals sein soll. *unglaublich*

Boreanische Tundra als Startgebiet?

Wednesday, November 19th, 2008

Mit Calamor (Hexer) und Liliea (Priester) sind wir ja im heulenden Fjord angefangen. Nach längeren Überlegungen bin ich aber zu der Überzeugung gekommen, dass ich doch definitiv meinen Druiden Tank als Main leveln möchte.

Also haben wir mit Cala (Druide) und Jonura (Druide) nochmal angefangen. Diesmal in der Boreanische Tundra. Von Ogrimar aus mit dem Luftschift direkt in die Ork-Festung.

Der erste Eindruck: alles ist verwirrender, unklar und nicht ganz so stimmig wie im heulenden Fjord. Auch sind hier (gefühlt) viel mehr Spieler.

Zwei Highlights gibt es aber doch zu Anfang:

  • Flug zum Geisterstrand mit dem fliegenden Teppich
  • Die Quests direkt am Strand (Nebel des Grauens)

Kurz gesagt: Von der Tundra sind wir ein bischen enttäuscht und haben dann doch im Fjord weitergemacht. 105 Quests gibt es im Fjord und die Errungenschaft “Den Fjord umrundet”. So ist Level 72 auch schnell erreicht und es geht nun in den Drachenöden weiter!

WotLK: Die ersten Tage im heulenden Fjord

Saturday, November 15th, 2008

Der neue Kontinent liegt vor uns. Im heulenden Fjord sind wir mit dem neuen Flugschiff von Unterstadt aus angekommen. Und es liegt Pionier-Geist in der Luft (+ der Gestank der Untoten).

Was nach kurzer Zeit auffällt

  • Viele Quest-Reihem mit entsprechender Story
  • Weniger Einzelquests
  • Questgeber schicken einen rechtzeitg in die nächsten Questgebiete
  • Exp zu nächsten Stufe sind stark gestiegen, die Quests geben aber auch 20-40k Exp
  • Levelgeschwindigkeit ist vergleichbar mit dem BC Start, gefühlt etwas länger

Die Gegend erkunden

Die gesammte Map ist schön gemacht und es macht Spass die Gegend zu erkunden. Von der bewaldeten Grünebene hoch zu schneebedeckten Hochgebieten bis hin zu einer arktischen Küste. Von der Stimmung (und auch der Musik) absolut spielenswert.

Die Quests sind mitunter sehr witzig aber Standard-Grind Aufgaben bleiben natürlich nicht aus. Die interessantesten Quests bzw. witzige Fundstücke werde ich immer mal wieder hier im Blog genauer beschreiben.

Wo habt ihr angefangen?
Im heulenden Fjord oder in der boreanischen Tundra?

WoW – das Killerspiel von Gewalttätern

Friday, November 14th, 2008

Nach Burning Crusade ist nun das zweite Addon für World of Warcraft erschienen: Wrath of the Lich King

Und was tut man als potentiell gewalttätige Randgruppe mit Killerspiel-Problem? Wir haben im Mitternachtsverkauf 3x das Addon gekauft!

Wrath of the Lich King – Mitternachtsverkauf

  • ca. 400 Personen, welche vor Mediamarkt Oldenburg gewartet haben
  • freiwillige Schlangenbildung bis weit in die Straße hinein
  • kein Gedrängel, kein Geschiebe
  • heitere Stimmung, durchweg große Vorfreude
  • 0.00 Uhr Einlass in den Vorderbereich des Mediamarktes
  • geradewegs zu auf einen “Abholstand”
  • 3 Kassen, welche alle sehr zügig abgerechnet haben

Ich stand ca. mittig in der Warteschlange und bin nach 15 Minuten (fünfzehn!!) schon wieder draußen gewesen, da niemand gedrängelt hat und alles brav hintereinander weg lief.

Die Brötchenschlange beim Camping-Bäcker ist wesentlich aggressiver!

Warum ist das so? Ein paar Überlegungen

  • Das Durchschnittsalter ist wesentlich höher, als viele voreingenommene Menschen es wahr haben wollen (25+ ?)
  • Wer WoW spielt lernt Gedult zu entwickeln (Stichwort: Grinding)
  • Um erfolgreich Raiden zu können, bedarf es einer gewissen Disziplin
  • Sich online “abzureagieren” ist vergleichbar mit einem Sandsack, deswegen ist man noch lange nicht aggressiver gegenüber seinen Mitmenschen

Zu meist wird man als WoW Spieler ja von seinem RL-Umfeld etwas komisch beäugt, weil es ja so gar nicht in das biertrinkende Samstag-Fussballplatz Völkchen hineinpasst. Ohje, jetzt war ich für einen kurzen Moment selber voreingenommen…

Um so mehr bin ich erstaunt, dass sogar meine Mutter (63) mich auf den Mitternachtsverkauf angesprochen hat und mir viel Spass beim Spielen gewünscht hat. Als sie uns dann alle Addons auch noch nachträglich geschenkt hat, war ich ziemlich sprachlos. Darum jetzt: “DANKE!” :-)

Wir waren bei euch die Reaktionen im Umfeld?
Seid ihr beim Mitternachtsverkauf gewesen?